1. FC Hellbrook: VfL Hammonia II
1:3 (1:3)
Aufstellung

Einwechselspieler: Hornung, Daßler, Thalacker, Metze
Es fehlen: Ruhnau, Heitmann, Lehmann, Fromont, Bender, Raband, Matreitz, Hoteit, Kluge, Ricciardi
Auswechslungen
43. Minute: Thalacker für N. Kuschka
60. Minute: Daßler für Ben Ammar
65. Minute: Hornung für Hilgert
Torfolge
0:1 09. Minute
0:2 13. Minute
0:3 28. Minute
1:3 43. Minute
Spielbericht
Zu unserem Auswärtsspiel in Hellbrook konnten wir erstmal in fast Bestbesetzung auflaufen. Es kam noch kurzfristig zu einigen Absagen, so dass wir nicht mit dem größten Kader der Mannschaftsgeschichte zum Spiel fahren konnten. Es waren aber einige Urlauber wieder zurückgekehrt und so wollen wir den ersten Sieg einfahren. Die Zuschauer, etwa 30 an der Zahl, sollten ein Spiel mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten erleben.


Zuschauerandrang
Die Halbzeit eins gehörte dabei von der ersten Minute an uns. War es die ersten Minuten noch ein Spiel ohne größere Torchancen und nur einigen kleinen Schüssen, profitierte Wöbke nach neun Minuten von einem Traumpass von Yurt in die Spitze. Wöbke konnte diesen Ball erlaufen und dann routiniert im Tor versenken.

Wöbke bejubelt ein Tor
Überhaupt spielte unsere Kreativzentrale mit Yurt, Kuschka, Popal und Hilgert in den ersten 45 Minuten auf einem enorm hohen Niveau. Ergänzt wurden sie auf den Aussen durch Ben Ammar und Hain.
Aber auch unsere Abwehr stand sehr sicher. Erwähnenswert ist da sicher Rose der über 90 Minuten damit beschäftigt war wirklich jede Ecke oder jeden Freistoß fröhlich und munter aus dem Strafraum heraus zu köpfen.
Doch zurück zum Spiel. Sein zweites Tor erarbeitete sich Wöbke selber als er stark nachsetze, so die Verteidigung zu einem Fehler zwang und ungehindert das 2:0 erzielen konnte. Nach einer halben Stunde schien das Spiel dann gelaufen nachdem Wöbke auf Vorarbeit von Tim Kuschka sein drittes Tor des Tages erzielen konnte. Bis dahin hatte Hellbrook 1,5 halbherzige Bälle aufs Tor bekommen und einmal konnte Iwan seitlich vom Tor gegen einen freigelaufenen Stürmer zum Abstoß klären.
Auf der Gegenseite hatten wir gleich mehrere große Torchancen. Sowohl Wöbke, als auch Popal vergaben die endgültige Entscheidung. Die größte Chance allerdings hatte Hilgert nach einer schönen Vorarbeit von Wöbke über links, muss er frei aus fünf Metern den Ball nur noch einschieben, platzierte den Ball aber deutlich über dem Tor. So waren alle schon gedanklich in der Halbzeit als nach ca. 40 Minuten ein langer Ball in unsere Hälfte segelte. Sowohl N. Kuschka als auch Ben Ammar wollten sich diesen unbedingt per Kopf holen. Allerdings vergaßen beide dem anderen etwas davon zu sagen und so rauschten sie schön frontal ineinander. Aus diesem Missverständnis selber konnte Hellbrook noch keinen Kapital schlagen. In der nachfolgenden Szene allerdings waren alle gar nicht mehr bei der Sache und so schafft es ein Gegenspieler den Ball rund fünf Meter vor dem Tor anzunehmen sich ungestört zu drehen und den Ball in die Maschen zu dräschen. Dies war dann auch gleich die letzte Szene von N. Kuschka der verletzt ausgewechselt werden musste. Ben Ammar konnte zunächst weiterspielen, musste während der zweiten Halbzeit dann aber auch ausgetauscht werden.


Hornung und Thalacker machen sich für die Einwechslung bereit.
So ging das Spiel mit dem Stand von 3:1 Für uns in die Halbzeit.


Geknickte Gesichter nach dem unnötigen Anschlußtor.
Wir nahmen uns vor möglichst schnell die Entscheidung herbeizuführen. Ich sprach am Anfang von einem Spiel der zwei Halbzeiten. So kam es dann ganz anders. Hellbrook war von der ersten Minute an hellwach und drängte mit Macht auf den Anschlusstreffer. Wir dagegen kamen über die gesamte zweite Halbzeit gar nicht mehr ins Spiel und die Konterchancen wurden von den bissigen Hellbrookern oder von einem unnötigen Fehlpass oft schon im Ansatz vereitelt.
Die großen Torchancen blieben für Hellbrook aus dem Spiel heraus aber aus. Es mussten Standartsituationen herhalten und davon gab es jede Menge. Bei den indirekten Freistößen präsentierten wir uns, wie erwähnt vor allem durch Rose, ungemein Kopfballstark. Bei den direkten Freistößen wurde es allerdings gleich um längen Gefährlicher.

Die Ordnung ging verloren
Gleich vier Mal, von fast derselben Stelle, rund 18 Meter nahezu zentral vor unserem To kamen die Hellbrooker zu guten Möglichkeiten. Den Ersten versuch setze ein Spieler mit der Picke weit über das Tor.
Versuch zwei nach rund 75 Minuten dürfte einer der letztendlich spielentscheidenden Szenen gewesen sein. In der Phase des stärksten Drangs des Gastgebers kam es zu diesem Freistoß. Ein Hellbrooker schoß den Ball mit Vollspann auf unser Tor, doch Iwan konnte den Ball mit einem starken Reflex zur Ecke parieren.

Eine der zahlreichen guten Freistoßchancen für den Gastgeber
So verzweifelten die Hellbrooker langsam aber sicher, kamen aber noch zu einer weiteren Freistoßchance einige Minuten später. Jetzt verließ sie dann auch noch das Glück. Diesmal wurde der Freistoß mit Wucht über die Mauer gezirkelt, klatschte allerdings oben an die Latte und flog von da ins Aus. Die vierte Freistoßchance brachte wieder gar nichts ein.


Libero Batsch und Rose bekamen in der zweiten Hälfte mehr zut un als ihnen lieb war.
So gewannen wir das Spiel letztendlich, durch die gute erste Halbzeit und die Mehrheit an Torchancen verdient und können nun guten Mutes auf das Spiel gegen das noch ungeschlagene Team von Inter Hamburg blicken.


Zwei Schußtechniken im Vergleich


Neuzgänge Daßler und Hilger
