VfL Hammonia II: Inter Hamburg
2:0 (2:0)
Aufstellung

Einwechselspieler: Hain, Daßler, Lehmann, Hoteit, Heitmann, Iwan
Es fehlen: Ruhnau, Matreitz, Ricciardi, Fromont, Bender, Kluge, Hornung
Auswechslungen
30. Minute: Hain für Yurt
72. Minute: Daßler für Ben Ammar
74. Minute: Lehmann für Popal
Torfolge
1:0 3. Minute
2:0 43. Minute
Spielbericht
Nach der doch derben Klatsche im ersten Heimspiel gegen Meiendorf hieß es nun den Sieg aus Hellbrook mitzunehmen und auch auf dem sieglosen Rasen des Polizeisportplatzes einen Erfolg einzufahren um sich erstmal in der Spitzengruppe der Liga festzusetzen.
Wir begannen, von Trainer Ortelt sehr offensiv eingestellt, auch gleich mit viel Elan. Die Spielvorteile lagen so in den ersten knapp zehn Minuten klar auf der Seite von Hammonia. Wie auch schon im letzten Spiel in Hellbrook war auch an diesem Sonntag unsere erste Großchance nach knapp drei bis vier Minuten wieder ein Tor. Diesmal ging die Aktion von Batsch aus, der todesmutig zu einem Rettungstackling am eigenen Strafraum ansetzte. Der Ball fand den Weg direkt zu Yurt der Popal findet. Dieser setzte mit einem genialen Pass Wöbke in Szene und dieser macht was er am besten kann, Tore schießen. Im kam hierbei, auch wenn nur er selber dies gemerkt hat, zu gute, das er den Ball nicht richtig traf.
Rotz größerer Spielvorteile konnten wir uns erstmal keine weiteren Chancen erarbeiten. Auf der Gegenseite gingen ein Kopfball und ein Schuss neben unser Tor.
Das Spiel verflachte so Mitte der ersten Halbzeit zunehmend. Es wurde zwar nach wie vor engagiert und kämpferisch geführt, Torchancen auf beiden Seiten blieben aber aus.
Erst nach dreißig Minuten gab es die nächste dicke Chance. Eine Ecke von Kuska misslang völlig, landete aber beim am 16ener wartenden Wöbke der den Ball mit der Brust annahm und ihn dann direkt aufs Tor schoss. Noch abgefälscht hatte der gegnerische Torhüter erstmals die Möglichkeit sich auszuzeichnen.
Kurz danach musste Yurt auf unserer Seite verletzungsbedingt nach einem Foul ausgewechselt werden. Er wird uns mindestens sechs Wochen fehlen. Nach 40 Minuten kann Inter dann von Raband profitieren der nach einem Freistoßpfiff gegen sich statt seinem Gegner zu folgen stehen bleibt um mit dem Schiedsrichter zu diskutieren. Sein Gegenspieler macht sich auf und davon, schießt aber unserem Keeper direkt in die Arme.
Die letzte Chance der ersten Halbzeit gehörte dann noch einmal uns. Nach einem langen Freistoß von Höhe der Mittelinie wollte zunächst niemand zum Kopfball hoch gehen. Der Verteidiger kann den Ball unbedrängt aber nur per Kerze klären. Hilgert reagiert gedankenschnell, steigt hoch und legt auf Wöbke an. Dieser muss den Ball nur am Torhüter vorbeischieben und tut dies auch eiskalt.
In der zweiten Halbzeit kam gleich der, wie schon zusagen, einzige Schuss Inters, der auch tatsächlich direkt auf unser Tor kam. Diesen konnte unser Keeper allerdings parieren nachdem der Rest der Mannschaft sich noch schön im Halbzeitsschlaf befand.
Man merkte in der zweiten Halbzeit deutlich, dass wir zuletzt nur unregelmäßig trainieren konnten. Die Kräfte schwanden doch merklich und es kam kaum noch zu guten Gelegenheiten. Hinten standen wir allerdings weiter bombensicher und Inter fand kein Mittel um Torchancen zu erspielen. Die größte Chance hatte Hilgert. Wöbke trieb dabei den Ball bei einem Konter gut über links nach vorne um dann mit Übersicht auf Hilgert in die Mitte zu legen. Dieser war allerdings durch den Versuch auch nur anseitsweise mit Wöbke mitzuhalten schon so ko, dass er den Ball nur noch über das Tor schießen konnte. Es kam in der zweiten Halbzeit danach nur noch zu zwei Gelegenheiten. Auf unserer Seite war es wieder Hilgert, dessen Schuss allerdings konnte der gegnerische Keeper mit einer Fußabwehr sehr gut parieren. Auf der anderen Seite ergab sich für die Gäste nach einem Zögern unseres Keepers als auch der Abwehr doch noch eine kleine Chance, der Kopfball ging allerdings am langen Eck doch ein gutes Stück über das Tor.
Der 2:0 Sieg war über weite Strecken verdient, auch wenn an diesem Sonntag sicherlich gerade offensiv nicht viel Nötig war um ihn einzufahren. Defensiv stand unsere Mannschaft neunzig Minuten bombensicher.
Spielimpressionen













